Thomas Aeschi Partnerin

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Thomas Aeschi Partnerin /\ THOMAS AESCHI IST SEIT 2011 MITGLIED DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP IM NATIONALRAT UND VERTRETER DER EINWOHNERINNEN UND EINWOHNER DES KANTONS ZUG. Seit 2017 ist er Präsident der SVP-Bundestagsfraktion und seit 2016 Mitglied des Parteivorstands der SVP Schweiz. Die Gruppe, der er angehört

Wirtschafts- und Steuerkommission; Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit; EFTA/EU-Delegation. Thomas Aeschi ist Consultant bei einer führenden internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Strategieberatungsgesellschaft. Er verfügt über Erfahrung im Bereich M&A aus seiner Zeit in Zürich und Melbourne bei einer Schweizer Grossbank. Am Ende beendete Thomas Aeschi seine

hat einen lic.oec.HSG der Universität St. Gallen und einen Master in Public Administration der Harvard University. Neben seiner Zeit als AFS-Austauschschüler an einer High School im Raum Chicago besuchte er die Tel Aviv University in Israel und die Universiti Sains in Malaysia. Thomas Aeschi war Oberleutnant beim Schweizer Militär.

Leutnant. In seiner Freizeit unternimmt er gerne Ausflüge, fährt Ski und geht wandern. Unmittelbar vor seinem nächsten Tauchgang sagte Thomas Aeschi: «Alle sorgen zuerst dafür, dass es ihrer Familie gut geht, dann ihrer Gemeinde und schliesslich dem Land.» In Allenwinden ZG gibt es ein Fest, das dem Volg gewidmet ist. Eine Handvoll hartgesottener Seelen bleibt kurz nach 16 Uhr auf einer Parkbank sitzen. an einem Wochentag.

besoffene Gelage an der festlichen Tafel Am besten wäre es, wenn die Wolg-Leute eine gründliche Säuberung der gesamten Region vornehmen würden. Es wurde ein paar Bier getrunken und der Fremde wurde eingeladen, an dem Spaß teilzunehmen. Anders als die anderen Lokalpolitiker trat Thomas Aeschi nicht am Fest auf. Alle seien da gewesen, behauptet die Frau. Aeschi existiert jedoch nur im Kopf des Lesers. “Hin und wieder knallt er.”

hoch. Dort, auf dem Messegelände. Der Konzertsaal oder das Musikfestival. Allerdings bin ich nie mit jemand anderem zusammen. Dann geht er noch einmal. Das Problem ist, dass wir ihn nicht kennen und er nicht hierher gehört. Da ist ein schnauzbärtiger Büezer-Mann, der seinen Gegner gerne an den Tisch schreit. Er ist ein Anhänger von Thomas Aeschi. Anstatt ein Risiko einzugehen, schreit er es quer durch den Raum

Tisch. Zudem ist die SVP seine offensichtliche Wahl. Dass die Partei noch nie einen so fleißigen und gebildeten Abgeordneten hatte wie diesen jungen Mann. «Wenn er jetzt ein bisschen näher am Volk wäre, wäre er schon lange Bundesrat», behauptet der Tachenträger. Das ist so ziemlich das Einzige, was ihm fehlt.

Im Gegensatz zu Christoph Blocher. Vor drei Jahren wurde Thomas Aeschi nicht Bundesrat. Aeschi war damals 36 Jahre alt und in Zug wohnhaft. Die Wahl als Nachfolgerin von Eveline Widmer-Schlumpf verlor er jedoch gegen den Waadtländer Winzer Guy Parmelin. Er ließ sich durch seine Niederlage nicht von seinen Zielen abbringen. Aeschi wurde 2011 in den Nationalrat gewählt und ist seitdem im Amt.

Wegen seiner unermüdlichen Arbeitsmoral als «Ritalin» bekannt, führt er seit Herbst letzten Jahres die SVP-Fraktion. Dass jemand wie er so schnell abgespült wurde, ist kein Zufall. Aeschi, der als Partner bei PricewaterhouseCoopers (PwC), einem multinationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen, und als CEO der Unternehmensberatung Aeschi & Company tätig ist, ist praktisch ein Vorbild.

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für das genetische Material Vorstellung der neuen SVP, einer Organisation, die nationalkonservative Ideologie und neoliberale Ökonomie vereint. Konservativer WeltreisenderWas bleibt angesichts der umfangreichen Literatur zu Aeschis Ungereimtheiten noch zu sagen? Der aus Allenwinden hoch über dem Zugersee stammende Junge wuchs in einer CVP-Familie auf (Eltern waren Steuerberater und Krankenpfleger).

Aeschis frühe Neugier auf die Welt führte dazu, dass er während der High School ein Auslandsjahr in Chicago verbrachte, auf eigene Faust Südamerika per Anhalter durchquerte, in Malaysia und Israel Wirtschaftswissenschaften studierte und in Harvard einen Master-Abschluss erwarb. Aeschi kehrt nach Italien zurück und wird SVP unter Baar.


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Party. Alle Zuger, ob politische Gegner oder SVP-Anhänger, sind sich einig, dass Aeschi ein bisschen hölzern und ein Außenseiter ist, der in der SVP eine Familie gesucht hat. als Nerd, der dank Herrlibergs Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft schnell aufsteigen konnte. Als er für den Nationalrat kandidierte, ging er angeblich von Tür zu Tür.

Trotzdem wissen wir immer noch sehr wenig über ihn. Viele Menschen innerhalb und außerhalb von Aeschis Büro fragen sich, ob seine politische Karriere alles ist, was er vor sich hat. Das Engagement des ehemaligen Reisenden für die nationalkonservative SVP-Agenda ist seit seinem Parteieintritt hervorragend; So war er einer der führenden Gegner des Baus eines Asylzentrums in Baar. zusätzlich

Katholiken forderten die Anbringung von Kruzifixen im öffentlichen Raum als Reaktion auf ein Bundesgerichtsurteil, das zwei Mädchen im Kanton Thurgau das Tragen von Kopftüchern in der Schule erlaubte. Aeschi ist ein Provokateur, weil er sich gegen die direkte Aufnahme von Asyl

ees aus Konfliktgebieten. Er ging 2016 auf politische Mission nach Eritrea. Seitdem hat er dies fortgesetzt

die größte Gruppe von Flüchtlingen in der Schweiz davon zu überzeugen, dass die Diktatur doch nicht so schlimm ist, und ein immer härteres Vorgehen gegen sie zu führen.Globalisierung nach Aeschi-Art Wer wissen will, wer Aeschi ist, muss vielleicht Baar fragen. Der 39-Jährige wohnt in einem einfachen, aber komfortablen Haus, nicht weit von seinem Geburtsort am Fuße des Tals entfernt.

modern, geräumig und bequem zum örtlichen Bahnhof. Baar, eine Gemeinde mit knapp über 24’000 Einwohnern, überholte 2017 das Schwyzer Dorf Wollerau als steuergünstigste des Landes. Der erste Eindruck ist, dass es sich um eine typische Schweizer Stadt handelt. Sie können eine Liste der größten Unternehmen finden, die hier ihren Hauptsitz haben, indem Sie im Internet nach dem Ausdruck „hier ansässige Unternehmen“ suchen. Quellenmaterial

wie Glencore, Shell Oil, Trans Adriatic Pipeline AG, Red Bull oder Burger King. Auf den kurvenreichen Strassen zwischen Baar und ländlichen Dörfern wie Allenwinden oder Oberägeri kreuzen sich Traktoren und teure Cabrios und beweisen, dass die Globalisierung, die Aeschi sich vorstellt, im Kanton Zug die Regel ist. Einfamilienhäuser und Bauernhöfe sehen alle sehr ordentlich aus.

Die idyllische Umgebung, abseits vom Stress der Außenwelt, wird von nichts gestört. SVP bedeutet Zug. Diese Gegend ist wie eine Miniaturschweiz, in der die einzigen Anzeichen der Globalisierung das Vorhandensein respektabler Bürogebäude sind. Konferenz in Bern. Steuervorlage 17 steht im Mittelpunkt dieser Sitzung. Aeschi sprintet als mürrischer Clown durchs Bundeshaus. Lang und flink fliegt er durch den Eingang.

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zwischen Nationalratssaal und Foyer, bietet einen kurzen Händedruck an und demonstriert dann, wie leicht sich ein weiteres Gespräch zwischen die beiden einfügen lässt. Dann geht er zur Besucherbank, wo er sich zusammenkauert und gleichgültig blinzelt. Der Fraktionschef beteuert, er habe kein Problem mit den kritischen Fragen der Presse.

Nachdem wir einige alte WOZ-Artikel über ihn ausgegraben hatten, hatten wir eine gute Zeit zum Plaudern. Er schätzt fünfzehn Minuten. „Schau mal, ich muss zur Arbeit“, sagte ich. Aeschi hat in der Diskussion um die Steuervorlage 17 eine zentrale Rolle gespielt. Seine Art, eine Initiative nach der anderen zu lancieren, finden die Anhänger der Wirtschaftskommission aus der politischen Linken und der Mitte völlig irrational. Das Endziel seines Steuerplans kann sein

Kurz gesagt: Multinationale Konzerne sollten möglichst niedrige Steuern zahlen. Aeschi ist es völlig egal, dass die Stimmberechtigten vor anderthalb Jahren dieselbe Unternehmenssteuerreform III abgeschossen haben. Die Mehrheit der Zuger Gesuche, die durch die Wirtschaftskommission gingen, wurden abgelehnt. Aktuell stellt er sich gegen die Steuer-AHV-Vereinbarung des Bürgermeisterrates.

Staaten, die die Steuervorlage 17 mit einer Art Sozialausgleich in Form einer finanziellen Aufstockung der AHV verbinden (siehe „Wie viel besser ist die neue Steuervorlage?“). Aeschi konnte wieder auf Kurs kommen, nachdem seine kompromissbereite Fraktion unter Führung von Magdalena Martullo-Blocher den Steuer-AHV-Deal im Nationalrat abgelehnt hatte.

Nationalratssitzung am Mittwoch. Dieser Mann ist kein Mann der Widersprüchlichkeiten. Eine gängige Interpretation von Aeschi ist, dass er ein Liberaler ist, der sich verirrt hat. Einer, der Karrieremöglichkeiten innerhalb der wachsenden SVP erkennt und den SVP-Populismus akzeptiert, um trotz der Parteirhetorik seine persönlichen finanz- und wirtschaftspolitischen Interessen durchzusetzen. Dabei wird jedoch Aeschis überzeugter Konservatismus übersehen.

Die Tatsache, dass Sie nur fünfzehn Minuten Zeit haben, um mit ihm zu sprechen, könnte tatsächlich ein Plus sein. Sie untersuchen tiefgehend, wie Sie die Welt verstehen. Mit Sätzen wie „Natürlich will jeder ein Leben wie wir führen, mit grünen Wiesen und sauberem Trinkwasser“, beruhigt er sie. Die Realität funktioniert jedoch nicht so. In der heutigen Zeit beschäftigt sich jeder damit, wie es ihm geht

das Individuum, dann seine Nachbarschaft und schließlich die Nation. Aeschi behauptet, als Nationalrat für die Interessen der Schweizerinnen und Schweizer zu sprechen. Einzelne Tragödien wie der Tod eines Kameruners, den er im Vorjahr in Nordafrika kennengelernt hatte, konnten daran nichts ändern. Die gleiche Argumentation kann verwendet werden, um offene Märkte, den Export tödlicher Waffen und geschlossene Grenzen zu verteidigen.

Du bist dieser Meinung. Aeschi hat keine multiplen Persönlichkeiten. Er hält fest an dem Grundsatz, dass der Stärkere überlebt. Irgendwann wird es auf dem Dorfplatz von Aeschis Heimatstadt Allenwinden ein Feuerwerk geben, und die Festspielbrüder werden sich schon so lange kennen, dass sie sich trotz langjähriger Freundschaft auch mal ein bisschen Wut über den Kopf werfen können. Betrachten Sie Aeschi bestenfalls als Marionette.jemand blickt den Mann mit dem Schnurrbart finster an und erwähnt die

Wirtschaftslage. Außerdem ist der Rassismus der Partei eklatant: „Meine Frau ist Dänin, sie hatte nie Probleme, aber


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