Margarete Steiff Ehemann

Margarete Steiff Ehemann Im schwäbischen Giengen wurde Margarete Steiff als drittes von vier Kindern von Friedrich (1816–1894) und Maria Margarete Steiff (geb. Hahnle, w. Wulz, 1815–1889) geboren. Margarete wurde nach ihrer Großmutter mütterlicherseits benannt. Im Alter von 18 Monaten erkrankte sie an hohem Fieber und war dadurch teilweise gelähmt; Polio wurde schließlich als Ursache für ihren Zustand bestimmt. Die Krankheit von Margarete Steiff hinderte sie nicht daran, zu einer glücklichen und erfolgreichen Jugendlichen mit überdurchschnittlichen Noten und hervorragenden Organisationsfähigkeiten heranzuwachsen. Margarete verbrachte ihre Freizeit mit den Jugendlichen der Nachbarschaft und spielte mit ihnen, wann immer sie konnte. Außerdem kümmerte sie sich um die Kinder, deren Mütter außer Haus beschäftigt werden mussten. Derzeit liegen keine Informationen vor; diese Seite wird in Kürze aktualisiert.

Ihre Eltern erzogen sie in einem sehr beengten Umfeld, was dazu führte, dass sie im Sommer 1856 bei einem Besuch im Haushalt des späteren Gründers der Wernerschen Klinik, August Hermann Werner, zur Besinnung kam. Margarete reiste auf der Suche nach einer Behandlung nach Bad Wildbad, nachdem sie sich einer Operation an ihren Beinen unterzogen hatte, die keine spürbare Besserung brachte. Die Behandlung hat ihr sehr gut gefallen, obwohl sie einige Monate von ihrer Familie getrennt war, da sie in Ludwigsburg und Wildbad stattfand.

Sie widersetzte sich den Wünschen ihrer Eltern und setzte ihren Plan, eine Nähausbildung zu machen, gegen deren Widerstand durch. Trotz der Herausforderungen ihrer Immobilität entwickelte sie sich schnell zu einer versierten Näherin.

Im Jahr 1874 renovierte ihr Vater das Haus in der Ledergasse und eröffnete dort eine Schneiderei. Margarete und ihre Schwester sammelten schnell eine Reihe von Bestellungen, die es ihnen ermöglichten, die ersten Menschen in der Gemeinde zu werden, die eine eigene Nähmaschine kaufen konnten.

Margarete konnte sofort sehr produktiv werden, indem sie Kunden von der Rückseite des Restaurants bediente, da die Vorderseite für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich war.

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Sie beschloss 1877, ein Filzgeschäft zu eröffnen, nachdem sie von ihrem verheirateten Verwandten Wilhelm Adolf Glatz dazu angeleitet worden war. Der Laden wuchs schließlich zu einem kleinen Unternehmen heran, das eine Reihe von Näherinnen in Vollzeit beschäftigte.

Die Neffen von Margarete Steiff übernahmen schließlich das Unternehmen, das ihre Tante 1880 als Margarete Steiff GmbH gegründet hatte.

Bis zum Jahr 1907 erreichte die Gesamtzahl der handgenähten Teddybären 973.999. Darüber hinaus wurden die etwa 1.700.000 Glücksspielprodukte von einer Gesamtbelegschaft von etwa 1.800 Heimarbeitern und 400 Mitarbeitern hergestellt.

Die Todesursache von Margarete Steiff war eine Lungenentzündung, sie starb am 9. Mai 1909 im Alter von 61 Jahren.

Die Eltern erzogen ihre Tochter trotz ihrer Behinderung diszipliniert. Das Mädchen entschied sich für eine Behandlung in Bad Wildbad, nachdem eine Operation an ihren Beinen nicht die erwartete Besserung ihres Zustands brachte.

Trotz der Tatsache, dass sie dafür viel Zeit ohne ihre Lieben verbringen musste, war sie mit den Ergebnissen der Behandlung zufrieden.

Ihren Traum vom Besuch einer Nähschule konnte sich Margarete Steiff erfüllen, obwohl ihre Eltern mit ihrer Entscheidung nicht einverstanden waren. Sie arbeitete hart in der Schule und erreichte ihr Ziel, eine gelernte Näherin zu werden, obwohl ihre Lähmung es ihr unmöglich machte, ihre Ausbildung in die Praxis umzusetzen.

Außerdem bestand er darauf, dass sie die Schule besuchte, was letztendlich durch die Hilfe anderer möglich wurde, die sie zu ihren Klassen trugen. Die junge Dame hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Zugang zu einem Rollstuhl.

Im Winter 1857/58 kehrte Margarete nach längerer Abwesenheit in die evangelische Schule am Kirchplatz in Giengen zurück. Auf dem Weg zum Eingang des Schulgebäudes wird sie in einem rumpelnden Karren von einem ihrer Geschwister oder einem Nachbarskind über das Kopfsteinpflaster geschoben.

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Margarete Steiff Ehemann
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Die junge Dame muss bei jedem Wetter bis kurz vor acht Uhr dort bleiben, dann wird sie von einer Frau, die in der Gegend wohnt, hineingebracht und die Treppe zu ihrem Klassenzimmer hinaufgetragen. Wenn es nötig ist, wird Margarete zwischen den Unterrichtsstunden in einen anderen Raum geschleppt, und entweder der Lehrer oder einer ihrer starken Mitschüler macht es.

Lesen, Schreiben und sonstiger Sprachunterricht, Rechnen, Auswendiglernen von Katechismustexten und Liedern, Singen und Malen gehören zum Tagesablauf. Margarete wird nach der Abschlussklasse, die um zwei Uhr nachmittags endet, in die Nähschule transportiert, die sich im selben Gebäude befindet.

Den Umgang mit Nadel und Faden kann sie lernen, obwohl ihr rechter Arm bei jeder Aktivität leidet und ihre Feinmotorik beeinträchtigt ist. Sie muss warten bisl 17:00 Uhr dass jemand sie zu ihrem Handkarren bringt und sie dann ins Haus zieht.

Nachdem sie die Leitung des Unternehmens an ihre Neffen übergeben hatte, verstarb sie am 9. Mai 1909 überraschend in ihrer Heimatstadt im Alter von 61 Jahren an einer Lungenentzündung. Ihr Tod war ein kompletter und totaler Schock. Bis zum Jahr 1907 stieg die Zahl der handgenähten Teddybären auf etwa 100.000.

Margarete Steiff gilt als Gründerin eines weltweit agierenden Unternehmens, das nach dem Motto agiert, dass für Kinder nur das Beste gut genug ist. Dieses Motto leitete die Produktentwicklungs- und Marketingbemühungen des Unternehmens.

Die Originalität ihrer Plüsch- und Spielzeugprodukte ist bis heute erhalten geblieben. Vor Fälschern ist der Bär durch den Metallknopf geschützt, den Franz Steiff in das Ohr des Bären eingearbeitet hat. Die Margarete Steiff GmbH ist trotz ihrer Gründung im Jahr 1906 noch im 21. Jahrhundert tätig.