harald juhnke todesursache

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harald juhnke todesursache/\Schauspieler, so Harald Juhnke, könne man nicht nach herkömmlichen Maßstäben beurteilen, weil sie „ein bisschen verrückt“ seien. Auf die Frage nach seinem Achterbahnleben antwortet er mit einem schiefen Grinsen: „Große Comedians sind noch verrückter“, scherzt er.

Das hat „Frank Sinatra von der Spree“ in seiner 50-jährigen Karriere immer wieder unter Beweis gestellt.

„Harald Juhnke ist todkrank, sein Verstand ist verwirrt, und eine Heilung ist unmöglich“, musste Juhnkes Manager im Dezember 2001 der Presse erklären zu den Folgen einer Demenz.

„Mein Mann ist friedlich eingeschlafen“, sagte Susanne, seine Frau, am Freitag, einen Tag nach dem Vorfall. Der 75-jährige Entertainer mit Demenz, der mehrfach mit seinen alkoholischen Heldentaten für Schlagzeilen gesorgt hatte, war vor seinem Tod dreieinhalb Jahre in einem Pflegeheim in Fredersdorf bei Berlin eingesperrt gewesen. Im Krankenhaus Rüdersdorf erlag er den Folgen seiner chronischen Krankheit.

Mit einem einzigen Stern und einer Fülle von Talenten gab Juhnke 1948 sein Bühnendebüt in der Rolle eines jungen Offiziers im Kulturhaus der Sowjetunion, das heute als Maxim-Gorki-Theater bekannt ist.

Weite Bekanntheit erlangte der junge Schauspieler jedoch erst durch das Fernsehen. „Ein Mann für alle Fälle“ und „Ein Mann will aufsteigen“ waren zwei Fernsehserien, in denen er in den 1970er Jahren auftrat.

Die Familiensoap „Ein verrücktes Paar“, in der er an der Seite von Grit Böttcher auftrat, wurde zu einem nostalgischen Kultklassiker der deutschen Fernsehgeschichte und gilt heute als Kultklassiker.

Ein Bericht der “Bild”-Zeitung, wonach der 72-jährige Patient an der Berliner Charité behandelt wird, wurde von seinem Manager Peter Wolf bestätigt.

Gleichzeitig versuchte Wolf, die Situation zu beruhigen, indem er sagte:

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“Es ist nicht dramatisch.” Der Krankenhausaufenthalt war seit geraumer Zeit geplant und sollte nicht länger als 14 Tage dauern. Susanne, Juhnkes Frau, begleitete ihn in die Charité.

Neben seinen Söhnen Oliver und Peer sprachen Bundespräsident Horst Köhler und eine Reihe prominenter Theaterkollegen, darunter Johannes Heesters, Claus Peymann und Wolfgang Spier, der Familie ihr Beileid aus.

Peymann, der als „großartiger Clown, Komiker, grandioser Entertainer und Anarchist“ beschrieben wird, lobte Juhnke für seine Fähigkeiten als „großartiger Clown, Komiker und Anarchist“. Juhnke wurde von Theaterregisseur Bernd Wilms, an dessen Maxim-Gorki-Theater er 1997 einen seiner größten Bühnenerfolge feierte, als „ein großes Kind, ein bisschen Peter Pan, wie einer, der nicht erwachsen werden wollte“ beschrieben als „ Hauptmann von Köpenick.

” Peter Wolf, langjähriger Manager von Juhnke, bemerkte fast unter Tränen, dass Juhnke der angenehmste Mensch sei, den er je getroffen habe, und dass er Juhnke seinen beruflichen Erfolg verdanke.

Sein Leben hatte das Gefühl einer Achterbahnfahrt. Er war ganz oben auf dem Berg, dann wieder ganz unten am Berg.

Er sagte Drehtermine ab, verschanzte sich in Kneipen, lud Reporter im Rausch zu sich nach Hause ein, goss Selbstmitleid aus, ging in Therapie, durchlebte eine kurze Phase der Nüchternheit und begann dann den mühseligen Prozess, das Rad seines Lebens umzudrehen über.

Da sein öffentlicher Rausch von seinem Publikum verziehen wurde, das seine Figur „Harry“ verehrte, mussten Berliner Taxifahrerscheinanwärter seine Adresse viele Jahrzehnte lang auswendig lernen.

Denn womöglich wusste Harald Juhnke, als er von einer Kneipe nach Hause wollte, nicht, wie er sich zurechtfinden sollte. Als Sohn eines Berliner Polizisten wurde Harald Heinz Herbert Juhnke am 10. Juni 1929 in Berlin geboren.

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Nach dem Abitur nahm er Schauspielunterricht und gab 1948 sein professionelles Debüt am Maxim-Gorki-Theater seiner Heimatstadt Moskau.

Zwei Jahre später bekam ich meine erste Festanstellung am Theater in Neustrelitz und Berlin, gefolgt von freien Schauspieljobs unter anderem in Düsseldorf, Köln, Hamburg und München.

Die ersten Filmrollen für das Kino wurden in den 1950er Jahren besetzt, es folgten mehr als 50 Spielfilme, die meisten davon kurz und uninteressant. Schon damals griff Harald Juhnke regelmäßig zur Flasche.

Aus seinen Memoiren „Meine sieben Leben“ von 1998 (Rowohlt-Verlag) folgt ein Auszug: „Alkohol, diesen König und Teufel, habe ich im Kino kennengelernt Auch wir jungen Künstler haben unsere Getränke hinter den offenen Hemdkragen gekippt, als würden wir alle im selben Film die gleiche Turnübung machen.“

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