Hannelore Ratzeburg Biographie

Hannelore Ratzeburg Biographie Während ihrer Studienzeit war Hannelore Ratzeburg Mitglied des Hamburger Kreisvereins SV West-Eimsbüttel und wechselte dann zu den Fußballern der Grün-Weiss Eimsbüttel. In dieser Zeit wurde sie auch als Schiedsrichterin zertifiziert. Ihr Potenzial wurde vom Hamburger Fußball-Verband früh erkannt und sie wurde 1974 zur Vorsitzenden des für Frauen- und Mädchenfußball zuständigen Gremiums ernannt. 1980 wurde sie in das Präsidium des Hamburger Fußball-Verbandes gewählt, wo sie hat Sitz und Stimme (HFV).

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erlaubte seinen Vereinen erst im Jahr 1970, gegen Frauenfußballmannschaften anzutreten. Die Union der europäischen Fußballverbände (UEFA) wollte keine eigenen Frauenfußballverbände zulassen, deshalb forderte sie ihre Landesverbände auf den Frauenfussball in ihren Organisationen zuzulassen und zu integrieren. Hannelore Ratzeburg wurde 1977 zur Frauenfußballbeauftragten ernannt, nachdem der DFB 1970 auf einer Bundestagssitzung die Legalisierung des Frauenfußballs beschlossen hatte. Der DFB hat damals auch ein Extra-Posten im Spielausschuss geschaffen. Seitdem spielt sie für die deutsche Nationalmannschaft im Frauenfußball.

Sowohl der DFB-Pokal der Frauen als auch der Landespokal der Frauen wurden als Ergebnis ihrer Bemühungen im Jahr 1980 bzw. 1981 erstmals gebildet. Außerdem war sie maßgeblich am Aufbau der Frauen-Fußballnationalmannschaft sowie der Frauen-Fußball-Bundesliga beteiligt.

Sie schrieb Geschichte, als sie am 26. Oktober 2007 im DFB-Bundestag als erste Frau in das DFB-Präsidium gewählt wurde.

Ihr Amt im DFB-Präsidium wurde ihr enthoben, nachdem sie am 11. März 2022 den DFB-Bundestag geschwänzt hatte. Der DFB verlieh ihr deswegen den Status eines Ehrenmitglieds.

Ohne Hannelore Ratzeburg ist es schwer vorstellbar, wie sich der deutsche Frauenfußball entwickelt und so erfolgreich hätte werden können. Die in Hamburg geborene und aufgewachsene Frau gilt als „Pionierin und Wegbereiterin des Frauenfußballs“ (DFB-Journal, 4/2003). Manche nannten sie sogar die „Mutter des deutschen Frauenfußballs“ (DOSB, Juni 2011).

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Als Vorstandsmitglied in der „Männerdomäne“ des Deutschen Fußball-Bundes war Ratzeburg der Motor seines beruflichen Aufstiegs (DFB).

Nachdem sie 1977 als Referentin für den Frauenfußball in den DFB-Spielausschuss gewählt wurde, begann sie, sich in offizieller Funktion für die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres Sports einzusetzen. Am Ende war sie beeindruckt von der Geschwindigkeit, mit der dieser Prozess vonstatten ging: „Die Fortschritte im Frauenfußball sind enorm und zweifelsohne vielversprechend.

Wir haben wahre Quantensprünge gemacht“ (www.dfb.de/news, 22.11.2003) sagte Ratzeburg, der seit 2007 Mitglied des DFB-Präsidiums ist.

Anlässlich der Austragung der Frauen-WM 2011 in Deutschland sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach: „Ich möchte der eloquenten und sympathischen Organisationsleiterin Steffi Jones meine Anerkennung aussprechen.“ „Diese WM gehört Hannelore Ratzeburg, und sie wird sie gewinnen.

Hannelore Ratzeburg Biographie
Detaillierte Informationen oben erwähnt

Sie interessierte sich erstmals 1971 für Fußball, weil sie sich zu dieser Zeit mit ihrem Partner traf, und sie interessiert sich bis heute für den Sport.

Der Student der Sozialpädagogik begeisterte sich für den Fußball, was ihn dazu brachte, nicht nur als

Spieler, sondern auch als Trainer, Betreuer und Schiedsrichter im Sport zu arbeiten. Als eines der Gründungsmitglieder trat sie 1972 dem Hamburger Komitee für „Frauen- und Mädchenfußball“ bei und übernahm im folgenden Jahr dessen Vorsitzende.

1977 wurde sie als Beauftragte für Frauen- und Mädchenfußball in den DFB-Spielausschuss berufen. „So einfach war das nicht“, erinnert sie sich. „Ich war noch ziemlich jung, 26 Jahre alt, Studentin, und ich war die einzige Frau, die Exotin“, erinnert sie sich. “Sie haben mir dann gesagt, dass ich nicht zu jedem Treffen kommen muss, solange Frauenfußball nicht auf der Tagesordnung steht.”

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Die forschende und unerschrockene Pädagogin lässt sich von der Gelegenheit nicht abweisen. Immer gut vorbereitet, lässt sie sich auf sachliche Gespräche mit den älteren Männern ein, erfährt, dass auch die Gespräche beim Bierchen nach den Treffen wichtig sind, findet heraus, wer Töchter zu Hause hat und wer sich vielleicht auf die eine oder andere Frau einlassen könnte Fußballprojekt. Sie ist immer gut vorbereitet.

Pokalturniere soll es in naher Zukunft ebenso geben wie eine Nationalmannschaft der Frauen: „Seit 1970 betreiben sie eine Anerkennungskampagne.

Niemand, nicht einmal der DFB oder die Medien, hat darauf geachtet. Sie tauchten aus dem Nichts auf, sowohl die Tore als auch die Kameras, die sie verfolgten.”

Auf ihrer Reise hat sie unterwegs nichts Wichtiges vergessen. Sie erwarb eine Trainerzertifizierung (C-Lizenz), eine Abteilungsleitungsposition, ein Schiedsrichterzertifikat

ication, eine Jugendgruppenleiterkarte des Sportbundes und viele weitere Ausweise. „Ich wollte nicht, dass mir jemand sagt, dass ich völlig ahnungslos war, was ich tat.

Sie erklärt ihr außergewöhnliches Maß an Hingabe mit den Worten: „Und ich wollte selbst zuversichtlich sein, dass ich diese Dinge erreichen kann.“ Sie trat 1977 in den DFB-Spielausschuss ein (Motto: „In Hamburg gibt es einen Wahnsinnigen, den muss man kriegen“), wurde 1989 Vorsitzende des DFB-Ausschusses für Frauenfußball und war Mitglied des DFB-Vorstands im Jahr 1995.

Außerdem engagierte sie sich „nebenbei“ ehrenamtlich für die Hamburger und den Deutschen Sportbund. Ihr Hauptarbeitgeber war der Hamburger. „Hanne“ Ratzeburg war nicht zu stoppen. Genauso, wie sie es sich bei ihrer Ankunft in Stellingen längst vorgenommen hatte.