Hannelore Elsner Todesursache

Hannelore Elsner Todesursache
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Hannelore Elsner Todesursache | Für viele Menschen kam es völlig überraschend, als Hannelore Elsner im April an Krebs starb. Jetzt enthüllt ihr eigener Sohn, dass seine Liebe zu der Schauspielerin nie erwidert wurde.

Wie Dominik Elstner im Stern verrät, verliebte sich seine Mutter erst kurz vor ihrem Tod in einen Musiker namens „DJ Hell“. Nach dem Auftritt des Musikers lernten sich die beiden im Fahrstuhl näher kennen.

„Während der Fahrt im Fahrstuhl überlegten sie, ob sie einander näherkommen könnten. Aber keiner von ihnen wollte es riskieren. Der Grund dafür ist, dass DJ Hell, der mit bürgerlichem Namen Helmut Geier heißt, besorgt war, dass der legendäre Kinodiva Hannelore Elsner würde ihm absagen.

Heute kann ich nicht umhin, mich zu wundern, warum ihr beide euch nicht über den Weg gelaufen seid“, erzählt Sohn Dominik von der unerfüllten Liebe, die nicht befriedigt wurde. Daraufhin hatte seine Mutter romantische Gefühle für den fast 20-jährigen Mann jünger als ihr Sohn.

Dominik Elstner, der Sohn, rief “DJ Hell” aus dem Krankenzimmer, wo seine Mutter auf dem Sterbebett lag. Er fügte hinzu: „Ich sagte, wenn du meine Mutter sehen willst, musst du dich beeilen!“

Obwohl sich der Musiker auf direktem Weg nach München aufmachte, wo er lange aktiv und aufgewachsen war, war es für ihn zu spät, an der Veranstaltung teilzunehmen. Der Tod von Hannelore Elsner ereignete sich am 21. April in München.

Hannelore Elsner Todesursache
Hannelore Elsner Todesursache

Hannelore Elsner wurde 1942 in Burghausen geboren, verbrachte aber einen Großteil ihrer Kindheit im Nachbarort Altötting. Als sie noch keine drei Jahre alt war, kam gegen Ende des Krieges ihr zwei Jahre älterer Bruder Manfred, der ihr sehr nahe stand, bei einem Tieffliegerangriff ums Leben.

Ihr jüngerer Bruder Bernd war erst wenige Tage zuvor dorthin eingeliefert worden. Nach dem frühen Tod ihres älteren Bruders konzentrierte sie ihre Liebe und Sehnsucht auf ihren Vater, einen österreichischen Ingenieur. Als sie acht Jahre alt war, starb er an Tuberkulose.

In ihrer Kindheit und Jugend besuchte sie verschiedene Schulen, darunter die Klosterschule in Neuotting, das von der Engländerin geleitete Internat auf Schloss Neuhaus am Inn und das Humanistische Gymnasium in Burghausen.

Mit ihr zog ihre Mutter nach München, wo sie 1973 starb. Elsner begann ihre Schauspielausbildung, nachdem sie den türkischen Filmemacher Halit Refig kennengelernt hatte, der sie im Alter von 16 Jahren unterstützte. Während dieser Zeit änderte sie ihre Staatsbürgerschaft in die deutsche.

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Elsner war von 1964 bis 1966 mit dem Schauspieler Gerd Vespermann verheiratet, mit dem Filmemacher Alf Brustellin war sie von 1973 bis zu seinem frühen Tod 1981 liiert. Elsners Ehe mit Vespermann hielt nur zwei Jahre.

Um das Jahr 1970 wurde berichtet, dass sie mit dem Schauspieler und Synchronregisseur Michael Miller den Bund fürs Leben geschlossen hat. Aus ihrer Verbindung mit dem Filmregisseur Dieter Wedel resultierte die Geburt ihres 1981 geborenen Sohnes Dominik Elstner, der heute als Fotograf tätig ist.

Danach war sie insgesamt vier Jahre mit dem Filmproduzenten Bernd Eichinger liiert. 1993 schloss sie mit Uwe B. Carstensen, Theaterdramaturg und Verlagsleiter, den Bund fürs Leben.

Im Jahr 2000 wurde diese Ehe offiziell durch Scheidung beendet. Danach blieb sie bis Anfang 2002 in der Gesellschaft des deutschen Akademikers Günter Blamberger.

In dem Filmdrama Kirschblüten – Hanami (2008) spielte sie die Rolle der Trudi Angermeier, die nach einem medizinischen Check erfährt, dass ihr Mann schwer krank ist und schließlich während eines gemeinsamen Urlaubs an der Ostsee verstirbt.

Sie spielte seine Mutter in der Verfilmung seiner Biografie mit dem Titel Times Change You (2010), bei der der Künstler Bushido Regie führte. In den Filmen, die zwischen 2010 und 2013 erschienen, verkörperte sie die Rolle von Theobald, dem Regisseur von Hanni & Nanni.

In dem Film „Das Blaue vom Himmel“ (2011) spielte sie neben Juliane Kohler und David Kross die Hauptrolle der an Demenz erkrankten Marga Baumanis.

In dem Spielfilm von Marcus H. Rosenmüller mit dem Titel „Wer glaubt, wird glücklich“ (2012) spielte sie die Rolle einer anspruchsvollen Schwiegermutter, die nach ihrem frühen Tod zur Heiligsprechung bestimmt ist. Im Rahmen der Tragikomödie mit dem Titel „Vom Leben!“ übernahm Uwe Jansons 2014 erstmals Regie in der Rolle einer Revuesängerin, in der sie eine im Alter einsame und durch die Judenverfolgung schwer traumatisierte Figur spielte.

Die Kraft, sich dem Leben zu stellen, schöpfte sie aus der Beziehung, die sie zu einem jungen Mann aufbaute, der an Multipler Sklerose erkrankt war. Im Film Lars Kraumes Familienfest 2015 spielte sie die Rolle der „trinkenden Grande Dame“, die die erste Frau des berühmten Pianisten Hannes Westhoff (Günther Maria Halmer) war.

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Im deutsch-österreichisch-französischen Spielfilm fi spielte sie die Rolle der blinden Ruth Eberth

Film Hannas schlafende Hunde (Kinostart: Juni 2016), der nach dem autobiografischen Roman der österreichischen Autorin Elisabeth Escher adaptiert wurde. Die Geschichte handelt von Ruths Enkelin Hanna, die ihre jüdische Identität nicht verleugnen will.

Hannelore Elsner Todesursache
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Hannelore Elsner verschwieg ihre Krankheit und führte ihre Schauspielkarriere fort, als wäre ihr nichts passiert. Ihr letztes Werk sollte der Film „Lang lebe die Königin“ werden, aber im Rückblick auf die Produktion scheint es, als ob die Dinge ein wenig brenzlig wurden. „Der dramatischste Aspekt ihrer Leistung war, dass sie eine Krebspatientin war.

„Es gab einen Moment in dem Stück, in dem sie in den Sarg steigen musste“, erklärt die Tochter der Schauspielerin. Elsner behielt trotz allem seinen Mut bis zu dem Punkt, an dem die 76-Jährige ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. „Sie nahm Morphium wegen ihrer Schmerzen, und obwohl sie es kaum wahrnahm, saß ich die meiste Zeit an ihrem Bett“, sagten Sie. „Sie hatte große Beschwerden.“

Daher war die Bindung zwischen Mutter und Sohn ziemlich eng; Trotzdem hatte es Dominik Elstner auch mit einem anderen herausfordernden Szenario zu tun, das er wie folgt beschrieb: „Es geht mir hin und her. Ich glaube, solange ich mit meiner Mutter interagiere, wird sie nicht ganz weg sein.

Allerdings verabscheue ich den Gedanken, ihre leerstehende Wohnung in Frankfurt zu betreten. Inzwischen hat ein bekannter TV-Kollege die Branche schockiert, indem er zugab, an Krebs erkrankt zu sein.

Hannelore Elsner lächelte noch bis kurz vor ihrem Tod in die Kamera. Die Schauspielerin starb im April 2019 im Alter von 76 Jahren an Krebs, was für die meisten ihrer Kollegen und Fans ein totaler Schock war.

Dominik Elstner, ihr Sohn, ist heute 39 Jahre alt und hat Informationen preisgegeben, die damals den wenigsten bekannt waren. Seit 1994 kämpft Elsner gegen Brustkrebs.

Es war allgemein bekannt, dass sie vor ihrem Tod „eine kurze, aber schwere Krankheit“ hatte. Im April 2019 stellte der Anwalt der Familie, Matthias Prinz, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) folgende Stellungnahme zur Verfügung.

Michaela May, eine Freundin von Elsner und Schauspielkollegin, erklärte damals, dass sie sich der gesundheitlichen Probleme und des Krebses bewusst sei, gegen die Elsner kämpfe.

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